Am 1.8.2018 toben im Stanzertal heftige Unwetter. Betroffen sind vor allem die Orte Schnann und Pettneu am Arlberg, wo Bäche sich in reißende Flüsse verwandelten.

Unsere Spezialitätenwelt in Schnann wurde dabei fast gänzlich verwüstet.

Spezialitätenwelt Wetter Metzg in Schnann, am 1.8.2018

Spezialitätenwelt Wetter Metzg in Schnann, am 1.8.2018

Zitat Markus Wetter:

„Ohne die freiwilligen Feuerwehren aus der ganzen Umgebung wären wir mit den Aufräumarbeiten mit Sicherheit noch nicht so weit. Wir sind dankbar für jede Unterstützung, sei es freiwillige Helfer, die Gastronomiebetriebe die uns spontan verpflegt haben oder natürlich unsere fleißigen Mitarbeiter/innen – eine solche Hilfe ist keinesfalls selbstverständlich!
Für uns erscheint es natürlich wie ein Fass ohne Boden….Es wird garantiert noch Wochen und Monate dauern, bis wir vielleicht unser innigstes Ziel je wieder erreichen werden!
Es hängt noch von vielen Faktoren ab, ob wir diesen riesen Schaden überhaupt noch meistern können. Die Schadenssumme steigt von Stunde zu Stunde und uns wird es sichtlich schwarz vor den Augen.
Einziger Lichtblick war heute Nachmittag der geschätzte Landeshauptmann Herr Platter in Begleitung von Bürgermeister Matt und Vizebürgermeister Wolf. Es war echt spürbar, dass der Landesregierung sowie der Gemeinde unser Betrieb, unsere einzigartige Spezialitäten-Welt, enorm wichtig ist.
Wir wären von Herzen dankbar, wenn wir in Zukunft einerseits die Arbeitsplätze erhalten und andererseits unsere Vision „Von der Region für die Region“, echte Tiroler Spezialitäten, nicht nur regional, sondern auch überregional vermarkten könnten.“

Bilder von der Zerstörung:

Ausschnitt aus der TT (Tiroler Tageszeitung):

„Eine gewaltige Mure füllte das Auffangbecken mit Geschiebe und staute die Rosanna auf. Die Folgen waren fatal: Teile des Ortes wurden meterhoch verschüttet.
Der Schrecken steckt auch Tage danach noch schwer in den Knochen. Wir sprechen hier sicher von einem Totalschaden in Höhe von drei bis vier Millionen Euro. Die Kühlräume mit dem Fleisch, die komplette EDV-Anlage und das ganze Verkaufsgeschäft: Alles ist in rasender Geschwindigkeit versunken.
Das ist ein Katastrophenfall und damit höhere Gewalt – Das kann man nicht versichern.
Die Landesregierung hat finanzielle Unterstützung zu gesichert (Katastrophenfond).“